aktiv vernetzen

Kooperationsmöglichkeiten 

Der Lehrstuhl DAP richtet sein Augenmerk verstärkt auf die Vertiefung, sowie den Ausbau von wissenschaftlichen Kooperationsaktivitäten und ist sowohl in der Grundlagenforschung, als auch in der angewandten Forschung aktiv vernetzt. Sie sind auf der Suche nach wissenschaftlicher Expertise, um ein aktuelles Problem zu lösen oder eine Innovation voranzubringen? Sprechen Sie uns an!

Warum Wir?

Es gibt gute Gründe mit dem Lehrstuhl DAP zusammen zu arbeiten:

  • Sie haben Zugang zu einem Netzwerk an Spitzenforschern im Bereich Additive Manufacturing und Digitalisierung. Durch die enge Zusammenarbeit innerhalb des Clusters „Photonic“ auf dem Campus Melaten bieten sich auf über 4.700 m² beste Voraussetzungen, um die interdisziplinären Zusammenhänge der digitalen photonischen Prozesskette zu erforschen.
  • Wir bieten eine einzigartige AM-Infrastruktur auf über 3.200 m² Laborfläche und Zugriff auf ca. 25 Metall- und 20 Polymer-Anlagen. Durch die enge Kollaboration mit ansässigen Forschungsgruppen wie beispielsweise dem Institut für Eisenhüttenkunde iEHK, dem Fraunhofer Institut für Lasertechnik ILT und dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT kann die gesamte AM-Prozesskette von der Pulverherstellung bis zur Nachbearbeitung lückenlos abgebildet und erforscht werden.

So können Sie mit uns zusammenarbeiten

In der Grundlagenforschung werden bislang unbekannte Objekte, Verhaltensmechanismen, Grundstrukturen oder Funktionszusammenhänge elementarer Art zu klären versucht. So befasst sich naturwissenschaftliche Grundlagenforschung am DAP z. B. mit der Wechselwirkung von Stoff und Energie bei der additiven Fertigung.

Ziel der angewandten Forschung ist es, den Mittelstand bei Innovationen und Digitalisierung weiter nach vorne zu bringen, Begeisterung für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu wecken und den qualifizierten Nachwuchs von morgen zu sichern. Im Rahmen der Förderung arbeitet der DAP in Konsortialprojekten gemeinsam mit führenden Weltkonzernen und kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aus der Region und darüber hinaus.

Abgerundet wird das Bild der kooperativen Universität durch Profilpartnerschaften sowie Kooperationen auf internationaler Ebene.

Gerne unterstützen wir Sie auch im Rahmen von Auftragsforschungen oder Dienstleistungen. Nachfolgend sind die wichtigsten Forschungsarten tabellarisch dargestellt.

Art
Forschungskooperationen
Forschungsauftrag
Dienstvertrag / Werkvertrag
Definition
Wissenschaftliche Zusammenarbeit mit gemeinsamen Interesse von gleichberechtigten Partnern in einem klar definierten Bereich und gemeinsamen Nutzen. Alle Beteiligten tragen partnerschaftlich zum Forschungsprojekt bei. Die Rechte an den Ergebnissen stehen i.A. den Partnern zu, die sie erarbeitet haben. Wissenschaftliche Forschung im Auftrag eines (oft privatwirtschaftlichen, aber auch öffentlichen). Wenn die vollen Kosten vom Auftraggeber übernommen werden, stehen diesem i. A.  die Forschungsresultate sowie auch die Publikations-, Schutz-, Urheber-, Nutzungs-, und Verwertungsrechte zu. Ein eindeutig beschriebenes Ziel wird auf eine festgelegte Art und Weise verfolgt (z. B. Durchführung von Test und Validierung), es werden gesicherte wissenschaftlich Erkenntnisse angewandt.
Vorgaben
Zieloffen, ergebnisoffen Zielorientiert, ergebnisoffen Zieldefiniert
Veröffentlichungen
Hohes ggf. gemeinsames Publikationsinteresse Publikationsinteresse der Universität Kein Publikationsinteresse
Zeithorizont
Mittel- bis langfristiges Interesse beider Kooperationspartner am Ergebnis Kurzfristiges oder terminplantreues Ergebnis Kurzfristiges oder terminplantreues Ergebnis
Rechtlicher Rahmen
Oft allgemein vom Drittmittelgeber vorgegeben (Förderbedingungen) Individueller Vertrag zum beiderseitigen Interessenschutz. Sowohl Ziel und Anwendungszweck als auch Umsetzung werden vertraglich definiert. Individueller Vertrag zum beiderseitigen Interessenschutz

Fördermöglichkeiten

Es gibt eine Reihe von öffentlichen Förderprogrammen auf EU-, Bundes- oder Landesebene, mit denen Ihre Forschungsprojekte finanziell unterstützt werden können. Die Art der Förderung, die Zusammensetzung der Konsortien und die Förderbedingungen unterscheiden sich hierbei.

  • Auf der Clusterplattform informieren das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium für Bildung und Forschung über zahlreiche vom Bund und den Ländern geförderte sowie privatwirtschaftlich finanzierte Clusterverbünde in fast allen Branchen und Technologiefeldern.
  • Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Erforschung und Entwicklung zukunftsträchtiger Technologien, um so die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Grundlagen für die Zukunft unseres Landes zu schaffen. Zu den Aufgaben gehört darüber hinaus auch der internationale Austausch in Bildung, Wissenschaft und Forschung.
  • Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) will die Innovationskraft in Deutschland durch innovationsfreundliche Rahmenbedingungen und marktorientierte Förderprogramme unterstützen. Ziel ist es, den Mittelstand bei Innovationen und Digitalisierung weiter nach vorne zu bringen, Begeisterung für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu wecken und den qualifizierten Nachwuchs von morgen zu sichern.
  • Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist die zentrale Selbstverwaltungsorganisation der Wissenschaft in Deutschland. Sie dient der Wissenschaft in all ihren Zweigen durch die Förderung von Forschungsprojekten an Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen.
  • Das zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist ein Förderprogramm speziell für kleine und mittlere Unternehmen ohne Technologie- oder Brancheneinschränkungen

 

  • Durch die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) sollen Orientierungswissen erarbeitet und technologische Plattformen für ganze Branchen oder zur branchenübergreifenden Nutzung entwickelt werden. Damit sollen die dauerhafte Forschungskooperation in branchenweiten und / oder branchenübergreifenden Netzwerken unterstützt und insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der Zugang zu praxisnahen Forschungsergebnissen ermöglicht werden.
  • Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) als eingetragener gemeinnütziger Verein konzentriert sich auf anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Deshalb fördert sie vor allem den Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, um neue Forschungsergebnisse schnell in die Praxis umzusetzen. Ihr Angebot richtet sich insbesondere an deutsche Unternehmen.
  • Die Europäische Union finanziert die Forschung im Rahmen von Horizon 2020, dem EU Rahmenprogramm für Forschung und Innovation. Im Wesentlichen konzentriert sich Horizon 2020 auf die drei Schlüsselbereiche: exzellente Wissenschaft, industrielle Führung und gesellschaftliche Herausforderungen.